Comenius - Projekt: Nachhaltiges Handeln an Sekundarschulen

Viele Ideen - ein Ziel

Seit einer ganzen Reihe von Jahren ist Sensibilisierung für nachhaltiges Handeln und Denken ein fester Bestandteil unseres Schullebens. Angesichts der vielen Umweltprobleme, der klimatischen Veränderungen, des Nord-Süd Gefälles in der Entsorgung unserer Altlasten, ist es die Verantwortung der Schulen in der jungen Generation ein Bewusstsein für diese Problematik zu schaffen. Unsere Bemühungen gehen dahin auf vielfältige Art und Weise sowohl in einzelnen Projekten als auch an Projekttagen die Schüler für die ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekte der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

So gehört die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen und Umweltorganisationen zu unserem schulischen Alltag und hilft den SchülerInnen die Verknüpfung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten zu verstehen wie auch die Notwendigkeit eines verantwortlichen Umgangs mit unseren Rohstoffen. Auf Grund dieser Aktionen bekamen wir dann auch die Ehre uns zu dem Kreis der UNESCO-Schulen zählen zu dürfen. Es bedurfte also keiner Überzeugungsarbeit, als wir auf einem Treffen der UNESCO-Schulen von der Idee eines Comenius Projektes über nachhaltiges Handeln an Schulen informiert wurden, um uns diesem Projekt anzuschließen.

In den beiden Jahren (2013 - 2015), in welchen das Projekt stattfand, hatten wir mehrmals die Chance mit unseren Partnerschulen zusammen zu treffen. Bei den Projekttreffen beschäftigen sich die SchülerInnen unter anderem in Workshops und Exkursionen schwerpunktmäßig mit einem der vier vereinbarten Themen: Ernährung, Mobilität, Umwelt/Abfall und Energie.

Bei diesen Treffen haben die Schüler neue Strategien und Handlungsvorschläge entwickelt, welche seit Beginn des Projektes an unserer Schule umgesetzt wurden. So zum Beispiel unser nachhaltiger Weihnachtsmarkt, unser „Fairtrade Breakfast”, unser „Up-Design Workshop”, unser Schulgarten, unsere „Superdreckskëscht“- Fortbildung und die Mülltrennungsaktion, unsere Umweltwoche und unser Greenday”, welcher im Juli vergangenen Jahres stattfand. Dadurch nimmt eigentlich unsere ganze Schulgemeinschaft am Comenius Projekt teil.

Deshalb ist es mir wichtig, sowohl die jungen Leute, die in diesem Projekt engagiert sind, als auch ihre BetreuerInnen zu beglückwünschen für ihr Engagement, ihren Ideenreichtum und ihre fröhliche Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Und ich zweifele nicht daran, dass sie als Multiplikatoren einen wichtigen Einfluss auf ihre Kolleginnen und Kollegen haben werden, ganz nach dem Motto von Friedensreich Hundertwasser:

„Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit.”

Sabine AUGUSTIN Direktorin der Ecole Privée Sainte-Anne Ettelbruck